Durchs Gräfensteiner Land

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Unter Führung und Leitung der Wanderfreunde Rebekka Rohe-Wachowski und Erhard Rohe unternahm die PWV Ortsgruppe Otterberg am Sonntag, dem 7. Mai 2006 eine historisch-forstkundliche Wanderung durch das geschichtsträchtige, abwechslungsreiche Gräfensteiner Land.

Die ca. 13,5 km lange Wanderstrecke, war abschnittsweise eine etwas schwierigere Wegstrecke. Deshalb wurde auch noch eine zweite nicht so schwierige ca. 11 km lange Wanderstrecke angeboten.

 

Wir trafen uns um 8:00 Uhr am Parkplatz vor der Stadthalle und fuhren dann in Fahrgemeinschaften nach Leimen. Dort angekommen, mußten die Autos noch nach Hinterweidenthal gefahren werden, da es ja eine Streckenwanderung von Leimen nach Hinterweidenthal geben sollte.







Nachdem dies erledigt war, ging es gemeinsam los. Die erste Station war der Geisaustein, der dem beliebten Oberjägermeister Carl Freiherr von Geisau gewidmet ist. Danach kamen wir zum Fritz-Claus-Denkmal. Der kath. Pfarrer galt als Mitbegründer und lebenslanger Förderer des Pfälzerwaldvereins. Er war Mitschöpfer des Luitpoldturmes auf dem Weißenberg und zählt zu den bekanntesten pfälzischen Mundartdichtern.








An der Karlshütte im Schamborner Tal legten wir unsere Mittagsrast ein und verzehrten unsere mitgebrachten Brote. Weiter gings zur Karlsmühle, die ihren Namen dem Fürsten Karl Markgraf von Baden verdankt, in dessen Auftrag sie, am Ende des achtzehnten Jahhundert, an der Mündung des Scharmborner Baches errichtet wurde. Allerdings ist heute von der Mühle nichts mehr zu sehen.














Hier trennten sich unsere Wege. Die, die gut bei Fuß waren, gingen hinauf zur Burg Gräfenstein, die dem Gräfensteiner Land ihren Namen gab. Erbaut wurde die Burg im 12./13. Jahrhundert und wird auch das Merzalber Schloß genannt. Das Besondere der Burg ist ihr 17 Meter hoher Bergfried mit einem siebeneckigen Grundriss. Über den Höhenweg zum Rotenstein, wo nochmals eine Rast eingelegt wurde ging es durchs Zieglertal nach Hinterweidenthal.









Die zweite Gruppe machte sich derweilen auch auf den Weg. Nach dem Aufstieg zur Höhe 341 ging es stetig bergab zum Wieslautern-Ursprung, eine Vereinigung zweier Quellbäche, dem Otterbach und dem Floßbach, die sich hier zur Wieslauter zusammenschließen um gemeinsam gegen Osten in den Rhein zufließen. Übrigens ist sie mit ca. 60 km der längste nach Osten abfließende pfälzische Bach. Danach kamen sie zum Wieslauterhof. Dort machte die zweite Gruppe auch noch eine kleine Rast um dann durchs Zieglertal nach Hinterweidenthal zu gelangen, wo die zwei Gruppen wieder zusammentrafen.












Gemeinsam besichtigten sie noch das Biosphären-Haus und fuhren dann zurück nach Leimen zu der Abschlussrast im Gasthaus "Zum Stern".

 





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Letzte Bearbeitung:  1 Jul 2017 17:37